XXL-Portale plötzlich offline : Tausende Euro verschwunden –
Nutzer stehen vor dem Nichts

Von: MWM
10.02.2026 - 12:51 Uhr






Über Monate hingehalten, jetzt spurlos verschwunden:
Die bekannten Seiten der XXLMarketingSolution, auf denen Nutzer durch stündliches Aufrufen einer bezahlten Startseite Geld verdienen sollten,

waren vor einigen Wochen plötzlich offline und sind seitdem nicht mehr erreichbar.

Betroffen sind unter anderem die Portale gutscheinexxl.de, cinemaxxl.de und spielenxxl.de.

Für viele Nutzer ist der Schaden enorm.



❌ Keine Auszahlungen, keine Erklärungen



Nach übereinstimmenden Berichten zahlreicher Nutzer sollen Auszahlungen bereits seit Monaten ausgeblieben sein.

Guthaben und beantragte Auszahlungen, teils im vierstelligen Bereich, seien weiterhin in den Benutzerkonten angezeigt worden – bis die Seiten kommentarlos offline gingen.

Weder Ankündigungen noch Abschiedsnachrichten, weder Statusmeldungen noch Erklärungen:
Die Webseiten verschwanden einfach.

Kontaktmöglichkeiten liefen ins Leere, E-Mails blieben unbeantwortet.



💸 „Über 1.500 Euro Guthaben – einfach weg“



Ein betroffener Nutzer berichtet:

„Ich habe über Jahre hinweg regelmäßig die Startseite aufgerufen und mir ein Guthaben aufgebaut. Über 1.500 Euro waren offen. Ich habe Screenshots davon. Ausgezahlt wurde nie oder nur mal Kleckerbeträge. Wenn überhaupt mal Newsletter kamen, waren es anscheinend Ausreden und leere Versprechungen.“

Ähnliche Aussagen finden sich derzeit vermehrt in Foren und Communitys.

Nach Angaben mehrerer Nutzer seien zahlreiche weitere Personen betroffen.



⚠️ Verdacht auf systematisches Vorgehen?



Der Betreiber der Seiten, Sven Henning, äußerte sich bislang nicht öffentlich zu den Vorwürfen.

Ob es sich um wirtschaftliche Schwierigkeiten, organisatorisches Versagen oder ein bewusstes Vorgehen handelt, ist derzeit unklar.

Aus Sicht vieler Betroffener steht jedoch eine zentrale Frage im Raum:

Wurden die Verdienstmodelle weiter betrieben, obwohl Auszahlungen faktisch bereits eingestellt waren?

Mehrere Nutzer prüfen inzwischen rechtliche Schritte.



👮 Strafanzeigen werden vorbereitet



Nach eigenen Angaben haben erste Geschädigte begonnen, Strafanzeigen wegen Betrugsverdachts zu erstatten oder vorzubereiten.

Dabei sollen unter anderem Screenshots von Guthabenständen, Auszahlungsanforderungen und frühere Webseiteninhalte als Beweismittel dienen.

Juristen weisen darauf hin, dass insbesondere dann ein strafrechtlich relevanter Sachverhalt vorliegen kann, wenn Leistungen beworben wurden, ohne dass eine ernsthafte Auszahlungsabsicht bestand.



🧨 Ein weiteres Warnsignal für „Paid4“-Modelle?



Der Fall reiht sich ein in eine lange Liste von Plattformen, die mit scheinbar einfachen Verdienstmodellen locken – und am Ende spurlos verschwinden.

Für die Betroffenen bleibt aktuell vor allem eines:
👉 Wut, Frust und wenig Hoffnung, ihr Geld doch noch wiederzusehen.




Hinweis:
Dieser Artikel basiert auf Berichten betroffener Nutzer und stellt keine Vorverurteilung dar.

Die genannten Vorwürfe gelten bis zu einer gerichtlichen Klärung als nicht erwiesen.